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Feinster Kaffee aus Fairem Handel für Genießer

Ruanda

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Der Kooperativen-Dachverband Misozi

rw1 Misozi Misozi ist die Marketing- und Exportorganisation von acht unabhängigen Kaffeekooperativen. Für eine bessere Positionierung am Markt haben sich die Kaffeebauern 2006 zu einem Kooperativen-Dachverband zusammengeschlossen und im darauf folgenden Jahr in eine eigenständige Gesellschaft umfirmiert, deren Eigentümer die Mitgliedskooperativen sind. Insgesamt vereint die Organisation über 7.000 kleine Kaffeebauern und übernimmt Qualitätskontrolle, Vermarktung sowie den Export für die Mitgliedskooperativen. Der Name „Misozi“ bedeutet Hügel nimmt Bezug auf das Landschaftsbild der Region, in der die einzelnen Kooperativen verteilt liegen. Hervorragende klimatische Bedingungen an den Hängen der Hochgebirgsausläufer sowie der vulkanische Boden sorgen für eine langsame Reifung der Kaffeekirschen und somit für einen reichhaltigen Geschmack und ein volles Aroma.

Auf einer Höhe von 1500 bis 2200 m kultivieren die Kleinbauern hauptsächlich die Varietät Bourbon. Zwischen Februar und Mai werden die reifen Kaffeekirschen geerntet. Die Nassverarbeitung des Kaffees wird am Sitz der einzelnen Kooperativen vorgenommen. Hier schälen die Bauern die Kaffeekirschen, lassen die Bohnen fermentieren und waschen sie anschließend. Zum Trocknen werden sie dann auf gut belüfteten, erhöhten Tischen ausgebreitet. Geschützt von Regen und direkter Sonneneinstrahlung trocknen die Kaffeebohnen langsam und entwickeln so ihren charakteristischen natürlichen Geschmack.

 

Das Land Ruanda

Ruanda ist im Übergangsgebiet zwischen Zentral- und Ostafrika gelegen und mit einem Staatsgebiet von 26 338 km² einer der kleinsten Staaten Afrikas. Das Land wird dominiert von hügeligen Hochebenen und hohen Bergmassiven. Die 11,1 Mio Einwohner Ruandas werden als Banyarwanda bezeichnet und zeichnen sich durch die ihnen gemeinsame Sprache Kinyarwanda aus. Weitere Amtssprachen sind Englisch und Französisch.
Die Geschichte Ruandas wird ab dem 7. Jahrhundert von den gesellschaftlichen Gruppen der Hutu und Tutsi geprägt. Dabei ist zu beachten, dass es sich bei den beiden Gruppen nicht, wie in der Geschichtsschreibung oft behauptet, um Stämme oder „ethnische“ Gruppen handelt, sondern eher um verschiedene gesellschaftliche Klassen. Die Tutsi nehmen dabei meist eine elitäre Position ein. Der Kaffeeanbau in Ruanda beginnt in den 30er Jahren, als die belgische Besatzungsmacht die Bauern des fruchtbaren, vulkanischen Hügellandes dazu verpflichtet, Kaffee für den Export zu produzieren. 1994 führt der schon länger bestehende und von europäischen Mächten noch verstärkte Konflikt zwischen Hutu und Tutsi zu einem Völkermord an mehr als 800 000 Tutsi und gemäßigten Hutu. In den letzten Jahren hat sich in Ruanda ein zwar stabiles, aber autoritär-repressives, präsidiales System entwickelt.
Noch heute wird Ruandas Wirtschaft überwiegend von der Landwirtschaft dominiert. Außerdem spielen der Bergbau, internationale Geldgeber und Geldtransfers der ruandischen „Diaspora“ eine größere Rolle. Kaffee ist, gemeinsam mit Tee, das wichtigste Agrar- und Exportgut. Fair gehandelter Kaffee aus Ruanda wird von Kleinbauernkooperativen hergestellt, die in den grünen Hügeln einen Arabica-Kaffee erstklassiger Qualität produzieren.

 

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