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Feinster Kaffee aus Fairem Handel für Genießer

Panama

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Unsere Partner La Esperanza und ASCON

pa1 ASCON La Esperanza (die Hoffnung) wurde 1968 von Pater Hector Gallego in Santa Fé, nördlich von Santiago, gegründet. Mit seiner Unterstützung haben sich einige Bauern zur Kooperative La Esperanza zusammengeschlossen. Die zunächst noch sehr kleine Gruppe ist mittlerweile auf über 750 Mitglieder angewachsen. Neben Kaffee produzieren die Bauern ebenfalls Tomaten, Honig, Bohnen und Zitrusfrüchte, die sie lokal vermarkten. Nicht nur für die Mitglieder, sondern auch für die gesamte Region ist La Esperanza eine wichtige Institution: Die Kooperative hat 56 Arbeitsplätze in Rösterei, Lager, Supermärkten und Verwaltung schaffen können.

Die zweite Kooperative, ASCON, sitzt in einer schwer zugänglichen Gebirgsregion im Osten des Landes. Dort leben die Ngöbe, das größte indigene Volk Panamas. Fast die Hälfte der dortigen Bevölkerung sind Analphabeten, 95% verdienen weniger als 50 US$ im Monat und die medizinische Versorgung ist völlig unzureichend. Da der Boden dieser Gegend sehr unergiebig ist, kann die schnell anwachsende Bevölkerung nicht mehr ernährt werden. Tausende Menschen verlassen jedes Jahr ihre Heimat, um an anderen Orten ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Der Wunsch, die eigene Situation zu verbessern und nicht mehr von den Kaffee-Zwischenhändlern abhängig zu sein, war die treibende Kraft für die Gründung der Genossenschaft ASCON. Die Sozialprämie fließt in verschiedene Projekte, wie z. B. die Anschaffung von Schulmaterialien und Schuluniformen.

Das Land Panama

Panama ist der schmalste Teil der zentralamerikanischen Landesbrücke, die hier vom Panamakanal durchbrochen wird. Der Staat grenze im Westen an Costa Rica und im Osten an Kolumbien und hat eine Fläche von 75.517 km², davon sind 210 km² Binnenwasserflächen. Seine Küstenlinie ist 1.915 km lang.
Die am dichtesten besiedelten Gebiete liegen an der pazifischen Küste und um die Kanalzone. Die Hauptstadt des Landes ist Panama-Stadt. Über die Hälfte der rund 3.330.000 Einwohner lebt in Städten. Ihre amtliche Bezeichnung lautet „Panamaer/in“, wobei umgangssprachlich auch „Panamenier“ oder „Panamanians“ benutzt wird. Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Gallop im Dezember 2012 zufolge, zählen die Einwohner Panamas mit zu den glücklichsten Menschen der Welt.
Doch wirtschaftlich hat das Land zu kämpfen. Weit über die Hälfte der Bevölkerung leben in Armut. Weniger als ein Drittel der Gesamtbevölkerung geht einer regulär bezahlten Arbeit nach. Die Meisten arbeiten für den Eigenbedarf, lebt von Schwarzarbeit oder sind arbeitslos. Knapp 20 % der regulär beschäftigten Erwerbstätigen arbeiten in der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei. Nur knapp 9 % der Bodenfläche wird landwirtschaftlich genutzt. Angebaut werden hauptsächlich Bananen, Zuckerrohr, Reis, Ananas, Mais und Kaffee.
 

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