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Feinster Kaffee aus Fairem Handel für Genießer

Nicaragua

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Die Kooperativen COSATIN, UCPCO und SOPPEXCCA

ni2 Rheinische Affaire Bio-Kaffee aus Nicaragua kommt von drei verschiedenen Kooperativen zweiten Grades, in denen sich einzelne Produzenten- genossenschaften einer jeweiligen Region zu einer Vermarktungskooperative zusammengeschlossen haben. Die UCPCO ist in der Gegend des Ortes San Juan del Rio Coco im Norden des Landes tätig. Die Region um den Ort Jinotega nördlich der Hauptstadt Managua ist die Heimat der Kooperative SOPPEXCCA und im etwas weiter südlich gelegenen Boaco wurde 1996 die Kooperative COSATIN gegründet. In dieser Form haben die Genossenschaften und Einzelbauern eine wesentlich bessere Stellung bei der Vermarktung ihres Kaffees. Sie erhalten weitreichende Unterstützung, bedingt durch den im Fairen Handel gezahlten Mehrpreis. Somit haben sie Zugang zu günstigen Krediten, Unterstützungen beim biologischen Anbau, zu Sachleistungen wenn erforderlich, und sie profitieren von Gesundheitsprogrammen und Wiederaufforstungs- und Sozialprojekten, für die sich die Vermarktungskooperativen engagieren. 

Das Land Nicaragua

In Zentralamerika liegt das 129.494 km² große Land Nicaragua. In ihm leben etwa 5,7 Millionen Menschen, von denen etwa 90 % in der Pazifikregion und im Managua-Gebiet angesiedelt sind.
Nicaragua wird parallel zur Pazifikküste von einer Kette aktiver Vulkane durchzogen, weshalb es auch das Land der tausend Vulkane genannt wird. Zwei große Binnenseen prägen die Geographie − der größere Nicaraguasee (Lago Cocibolca) im Südwesten mit mehreren Inseln und der kleinere Managuasee im Westen. Der Kratersee Apoyo hat vor einiger Zeit Berühmtheit erlangt, da hier anhand von Buntbarschen nachgewiesen konnte, dass sich verschiedene Lebensarten auch ohne räumliche Isolierung entwickeln können. Die wichtigsten Zentren und Siedlungsräume des Landes liegen an der Pazifikküste. Die östlichen und südlichen Landesteile sind hingegen dünn besiedelt. Die Karibikküste im Osten des Landes ist eine große Regenwaldregion. Sie wird auch Miskitoküste genannt.
Das Land wurde 1522-24 von den Spaniern erobert und ist seit 1839 selbstständige Republik. Von 1912-33 war Nicaragua mit kurzen Unterbrechungen von US-Truppen besetzt, gegen die General Sandino zwischen 1926-33 einen erbitterten Guerillakrieg führte. Von den USA unterstützte Widerstandskräfte ermordeten ihn schließlich und setzen Somoza als Diktator ein, dessen Familie sein Regime bis 1979 weiterführte. Im Anschluss daran gewannen die sandinistischen Kräfte mit Daniel Ortega an der Spitze wieder die Oberhand, wurden aber wiederum vom amerikanisch geförderten Widerstand bekämpft. Der sogenannte 'Contra-Krieg' war ausgebrochen und schwächte das Land im kommenden Jahrzehnt erheblich.
Die Auswirkungen sind auch noch heute deutlich zu spüren. Nicaragua hat die größte Pro-Kopf-Verschuldung der Welt, es ist das zweitärmste Land in Lateinamerika. Die Arbeitslosigkeit beträgt um die 80 %, 40 % der Bevölkerung leben in extremer Armut. Die Bemühungen durch eine Wirtschaftsreform, die 1995 in Kraft getreten ist, Auslandsschulden abzubauen, die Arbeitslosigkeitsrate zu senken und die medizinische Versorgung im Land zu verbessern blieben bislang erfolglos. Große Hoffnungen werden in die Entwicklung des Tourismus als wichtigen Devisenbringer gesetzt. Doch derzeit ist der wichtigste Wirtschaftssektor die Landwirtschaft. Nicaragua ist abhängig von wenigen Exportgütern wie Fleisch, Kaffee und Zucker. Der faire Handel unterstützt die Produzenten und kann ihnen durch fair gezahlte Preise eine gesicherte Zukunft geben.

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