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Feinster Kaffee aus Fairem Handel für Genießer

Kamerun

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Die Kooperative NWCA

ka4 NWCA Die North-West Co-operative Association (NWCA) ist ein 1950 gegründeter Kooperativen-Dachverband, der 43 Mitglieds-Kooperativen der Nord-West-Provinz Kameruns in sich vereint. Insgesamt profitieren somit 35.000 kleine Kaffeebauern und -bäuerinnen von der Arbeit der NWCA. 20% der Mitglieder sind Frauen. Der Sitz der NWCA befindet sich in der Provinzhauptstadt Bamenda. Die Mehrheit der Bauern lebt unterhalb des Existenzminimums. Vielen fehlt bisher das Geld, um die Schulgebühren ihrer Kinder zu finanzieren oder Arztrechnungen zu bezahlen und es mangelt sowohl an Bildungseinrichtungen als auch an Krankenhäusern. In der Region gibt es kaum natürliche Ressourcen und keine Industrien.

Das Hauptprodukt der Kooperativen ist Kaffee. Die Farmer bauen im Wesentlichen Arábica an, doch auch ein wenig Robusta steht zur Vermarktung. Neben Kaffee gehören außerdem Kakao und Soya-Bohnen zu den wichtigsten Produkten der Bauern.

Der Hochland-Arábica wird auf Vulkanbergen in einer Höhe von 1200 bis 2200 m angebaut. Die exzellenten klimatischen Bedingungen der Nord-West-Region Kameruns ermöglichen eine hervorragende Kaffeequalität. Zu einer Kleinbauernfamilie gehören durchschnittlich 7 Personen. Sie besitzen zumeist etwa 1 ha Land und bestellen ihre Parzellen im Mischanbau mit vielen schattenspendenden Bäumen. Die Setzlinge der Kaffeepflanzen werden gemeinschaftlich gezogen und nach etwa 9 Monaten auf den Farmen ausgepflanzt. Pflege der Kaffeepflanzen erfolgt manuell. Etwa 3-4 Jahre dauert es, bis die reifen Kaffeekirschen zum ersten Mal geerntet werden können. Anschließend wird das Fruchtfleisch mit einer handbetriebenen Schälmaschine von den Kaffeebohnen getrennt und dem organischen Dünger zugeführt. Nun müssen die Bohnen mindestens 24 Stunden fermentieren und werden nach dem Waschen auf Bambusmatten für 5-7 Tage zum Trocknen ausgelegt. Nach einer abschließenden Qualitätskontrolle sind die grünen Kaffeebohnen schließlich exportfertig.
  

Das Land Kamerun

Kamerun wird aufgrund seiner enormen Vielfalt gerne als „Afrika im Kleinen“ bezeichnet.
So finden sich in dem zentralafrikanische Land an der Westküste Afrikas fast alle landschaftlichen Phänomene des afrikanischen Kontinents: hohe Bergketten im Westen, tropische Regenwälder im Osten, Feuchtsavanne im Süden und Trockensavanne im nördlichen Sahel-Bereich. Auch die kamerunische Bevölkerung ist mit mehr als 250 ethnischen Gruppen bei 19,71 Mio. Einwohnern sehr heterogen.
Die frühesten Bewohner Kameruns sind die Pygmäen, die noch heute in einigen Landesteilen leben. Später siedeln sich überwiegend Bantu- und Fulbe-Völker an. Ende des 19. Jahrhunderts wird das Gebiet von Deutschland, ab dem 1. Weltkrieg von Frankreich und England kolonisiert. Ein deutscher Offizier ist es auch, der 1913 den Kaffeeanbau in Kamerun einführt. Seit der offiziellen Unabhängigkeit 1960 (Franz.-Kamerun) bzw. 1961 (Brit.-Kamerun) hat sich in Kamerun ein autokratisch geprägtes System entwickelt.
In Zentralafrika gilt Kamerun als Wirtschaftsmacht, zählt aber global gesehen zu den armen Staaten. Die Wirtschaft ist geprägt vom Export von Gütern wie Erdöl, Forst- und Agrarerzeugnissen und somit abhängig von den schwankenden Weltmarktpreisen. Kaffee ist eines der wichtigsten kamerunischen Exportgüter. In den Hauptanbaugebieten im Westen des Landes wird Robusta und Arabica kultiviert. Den Arabica-Bohnen, die an den Berghängen und Plateaus im Nordwesten des Landes wachsen, wird aufgrund der optimalen klimatischen Bedingungen eine hervorragende Qualität bescheinigt. Auch fair gehandelter Kaffee aus Kamerun wird deshalb in diesen Regionen angebaut, in denen die Kaffeekirschen an kräftigen Sträuchern wachsen und sich ihr einzigartiges Aroma am besten entfaltet.

 

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