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Feinster Kaffee aus Fairem Handel für Genießer

Honduras

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Die Kooperative COMUCAP

hn Café Libertad Die »Coordinadora de Mujeres Campesinas de la Paz« (COMUCAP) ist ein Zusammenschluss von indigenen Frauen aus dem Bezirk La Paz/Marcala in Honduras. Hauptprodukt der Kooperative ist biologisch angebauter und bio-zertifizierter Hochland-Kaffee. Die Besitztitel der Kaffeeparzellen sind in den Händen der Frauen, so wird der Selbstbestimmung und Unabhängigkeit der Frauen eine ökonomische Basis gegeben. Mit Bildungsprogrammen und Rechtsberatungen setzt sich COMUCAP für die Urbevölkerung und ganz besonders für die Rechte der Frauen ein.
Der Name »Las Chonas« ist angelehnt an die Selbstbezeichnung der Mitstreiterinnen der honduranischen Frauenbewegung. »Chona« ist der Kosename von Visitación Padilla, die Anfang des 20. Jahrhunderts eine der ersten Frauenrechtlerinnen in Honduras war.

 

 

Das Land Honduras

Honduras liegt an der breitesten Stelle der mittelamerikanischen Landbrücke am Nordpazifik im Süden und am Karibischen Meer im Norden. Der Norden ist von Flüssen, Sümpfen und Lagunen durchsetzt. Dieses Küstentiefland ragt 70 Kilometer ins Landesinnere hinein. Der Süden hingegen ist von bergiger Landschaft geprägt. Der Cerro Las Minas ragt als höchste Erhebung Honduras` mit 2870 m über das Land. Der Name Honduras stammt vom spanischen Wort „hondura“, was Tiefe bedeutet. In den Tälern an der Karibikküste befinden sich zahlreiche Bananenplantagen. Der Großteil der rund 8 Millionen Einwohner lebt im Westteil des Landes und im Departamento Cortés, nördlich des Yojoa-Sees. Die Hauptstadt und größte Stadt mit ca. 1,1 Millionen Einwohnern ist Tegucigalpa, im südlichen Teil des Landes im Gebirge, im Hinterland der Pazifikküste. Das Klima ist tropisch. Im immer feuchten karibischen Tiefland liegt die durchschnittliche Jahrestemperatur bei rund 26 °C. Im wintertrockenen pazifischen Raum beträgt das Jahresmittel etwa 31 °C, in den gemäßigten höheren Lagen circa 20 °C. Honduras ist eines der ärmsten Länder Mittelamerikas. Über 70 % der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Ausgerichtet ist die Volkswirtschaft auf den Agrarsektor, in dem 15 Prozent des Brutto-Inland-Produkts (BIP) erzeugt werden. Dabei sind jedoch nicht mehr Bananen die Hauptanbauprodukte, sondern Kaffee und Krustentiere. Ein Drittel der Landesfläche könnte landwirtschaftlich genutzt werden - tatsächlich werden nur etwa 12 % genutzt. Während viele Großgrundbesitzer riesige Flächen brach liegen lassen, haben die meisten Kleinbauern zu wenig Land, um genügend Nahrungsmittel für ihre eigenen Familien und darüber hinaus für die rasch wachsende Stadtbevölkerung anbauen zu können. Die meisten Familienbetriebe produzieren Mais und Bohnen für den Eigenbedarf. Auf den wenigen Großplantagen, die überwiegend in US-amerikanischem Besitz sind, werden Bananen und Kaffee für den Export angebaut. Mit fair gehandeltem Kaffee können auch Kleinbauern ihren angebauten Gourmet-Kaffee vertreiben und so ihr Leben und das ihrer Familien sichern.

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