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Guatemala

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Das Land Guatemala

Guatemala liegt im Herzen Zentralamerikas. Die Stadt Cuilapa ist sogar der geografische Mittelpunkt des gesamten amerikanischen Doppelkontinents. Der flache und fruchtbare Küstenstreifen am Pazifik hat durchgehend feuchttropisches Klima. Doch die geografische Umgebung ist sehr unterschiedlich und abwechslungsreich. Das Tiefland im nördlichsten Teil des Landes ist fast durchgehend vom tropischen Regenwald bedeckt. Im Gegensatz dazu ragen im Zentrum Guatemalas, dem sogenannten Hochland, Vulkane bis zu 4.220 Metern in die Höhe – der Tajumulco ist zugleich auch der höchste Vulkan Mittelamerikas. Durch die verschiedenen Höhenlagen ist auch das Klima in dieser Region sehr unterschiedlich. Das Hochland ist das kulturelle und bevölkerungsreichste Zentrum Guatemalas. In einem tiefergelegenen Teil dieser Hochlandregion liegt die heutige Hauptstadt Guatemala-Stadt.
Um 3.000 v. Chr. wanderten die ersten Mayas in das heutige Guatemala ein. Im 4. bis 10. Jahrhundert bildeten sie eine Hochkultur aus. Nach der Eroberung durch Spanien (1530) blieb das Land bis 1821 spanische Kolonie. Von 1824 bis 1838 war Guatemala Teil der Zentralamerikanischen Konföderation. Erst 1840 entstand der unabhängige Staat Guatemala. Die erste Zeit der jungen Republik von 1841 bis 1871 war gekennzeichnet durch konservative Regimes, deren Hauptziele eine behutsame wirtschaftliche Modernisierung bei Beibehaltung der hierarchischen Gesellschaftsordnung der Kolonialzeit darstellten. Seit seiner Unabhängigkeit wurde der Staat durch politische Gewalttätigkeit geprägt. Viele Jahre sorgte ein von den USA ausgerüstetes Militärregime mit ziviler Fassade für innenpolitische Stabilität, indem es die Bedürfnisse des Volkes konsequent ignorierte und jeden Widerstand brutal ausschaltete. Ganze Generationen von oppositionellen Politikern, Intellektuellen und Gewerkschaftern wurden ermordet. Besonders unterdrückt wurde die arme Bevölkerung.
Neben der Amtssprache Spanisch, die rund 65 % der Guatemalteken als Muttersprache sprechen, sind weitere sieben Sprachen anerkannt. Dazu zählt neben einigen Maya-Sprachen beispielsweise auch die Arawak-Sprache der Garifuna, das Igñeri. Die Wirtschaft des Landes ist gekennzeichnet durch den Gegensatz von hochtechnisierten Großbetrieben (Baumwolle, Viehzucht, Bananen), die wenige Arbeitsplätze schaffen und weltmarktabhängig sind und Kleinbetrieben, die Grundnahrungsmittel für den Bedarf der Region anbauen (Mais, Reis, Bohnen). Die Hauptexportgüter des Landes sind Textilien und Kaffee. Daneben werden aber auch noch Zucker, Baumwolle, Tabak, Kautschuk, ätherische Öle und Rum exportiert. Seit Ende der 90er Jahre ist auch der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig für das Land.
 

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