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Feinster Kaffee aus Fairem Handel für Genießer

El Salvador

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La Cortadora - Bio-Kaffee aus El Salvador

es1 Kaffee Der bio-zertifizierte El Salvador - Kaffee und Espresso „La Cortadora“ (die Kaffeepflückerin) stammen von den Kooperativen Santa Adelaida und Combrifol. Die Mitglieder von Santa Adelaida bewirtschaften insgesamt über 600 ha Kaffeeplantagen und verfügen auf ihrem Gelände über eine eigene, leistungsstarke Weiterverarbeitungsanlage. Die Kooperative Santa Adelaida hat etwa 180 Mitglieder, von denen ein Drittel Frauen sind. Die zweite Partnerkooperative ist Combrifol. Die Bauern der Kooperative leben im Grenzgebiet zwischen El Salvador und Honduras. Neben Kaffee bauen sie auch Früchte und Gemüse an, um möglichst unabhängig wirtschaften zu können. Von den Einnahmen aus dem Verkauf des Kaffees bilden die Bauern Rücklagen für Investitionen, die ihnen helfen ihre Produktion auszubauen. Zudem finanzieren sie Bildungs- und Gesundheitsprogramme und unterstützen ältere Mitglieder durch einen Pensionsfonds.

Das Land El Salvador

El Salvador ist mit einer Fläche von 21.041 km² das kleinste Land in Zentralamerika und hat zugleich die höchste Bevölkerungsdichte mit rund 7.3 Millionen Einwohnern. Der spanische Name bedeutet „Der Heiland“ oder „Der Erretter“.
Geprägt wird das Land durch eine Kette von Vulkanen. Sie unterteilen El Salvador grob in drei Regionen: den südlichen Küstenstreifen, die zentrale Hochebenen mit Tälern und die nördlichen Berge. Der höchste Berg El Pital mit 2.730 Metern bildet auch die Grenze zum Nachbarland Honduras. Als einziges Land Mittelamerikas hat El Salvador keine direkte Küstenlage zum Karibischen Meer.
El Salvador erlangte 1821 die Unabhängigkeit von der einstigen Kolonialmacht Spanien. Danach gehörte es bis zum endgültigen Auseinanderbrechen im Jahr 1839 zur Zentralamerikanischen Konföderation. 1882 beseitigte die Regierung von El Salvador per Gesetz das letzte verbliebene indigene Gemeindeland und ermöglichte so die Ausbreitung der Kaffeeplantagen. Um 1900 befanden sich 90 % der Güter des Landes in den Händen von 0,01 % der Bevölkerung. Der Großteil der Bauern war landlos und lebte in äußerster Armut. Diese ungleiche Verteilung des Landes blieb auch nach dem Bürgerkrieg, der von 1980 bis 1991 dauerte und rund 70.000 Menschenleben kostete sowie Zerstörungen in Milliardenhöhe verursachte, weitgehend bestehen. Seit Anfang 2001 ist der US-Dollar offizielle Landeswährung, die den bisherige Colón ablöste.
Die Hauptexportgüter des Landes sind Kaffee, Zucker, Shrimps, Baumwolle, Gold, Chemikalien und immer mehr steigend auch Textilien. Die werden von etwa 80.000 Beschäftigten in steuerbefreiten Betrieben hergestellt. Wirtschaftlich besonders schwierig was das Jahr 2001 - für EL Salvador ein „Katastrophenjahr“. Mehrere Erdbeben erschütterten das Land und nach dem terroristischen Attentat am 11. September in den USA, mit denen über die Hälfte des Außenhandels abgewickelt werden, stürzten die Kaffeepreise in den Keller. Von den rund 23.000 Kaffeeproduzenten waren und sind seitdem hoch verschuldet. Mit fair gehandelten Preisen werden den Bauern und Produzenten von Kunsthandwerk geholfen, wirtschaftlich und finanziell wieder Fuß zu fassen, um sich und ihre Familien zu ernähren.
 

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