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Feinster Kaffee aus Fairem Handel für Genießer

Costa Rica

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Die Finca Sonador

cr Café Libertad Die Dorfgemeinschaft Finca Sonador ist 1979 mit Unterstützung der europäischen Kooperative „Longo Mai“ im Süden Costa Ricas entstanden. Zunächst siedelten sich Flüchtlingsfamilien aus Nicaragua dort an und begannen, das 800 ha große Areal zu bewirtschaften. Nach und nach wurde die Finca Sonador für landlose Bauern und Bäuerinnen aus Costa Rica und auch für Flüchtlinge aus El Salvador zu einem dauerhaften Zuhause. Die etwa 400 Bewohner der Finca Sonador leben heute mit ihrem Anbau verschiedener landwirtschaftlicher Erzeugnisse weitgehend wirtschaftlich unabhängig. Neben der Subsistenzwirtschaft produzieren die Bauern und Bäuerinnen Zuckerrohr und Kaffee für den Verkauf. Die Kaffeeparzellen sind in individuellem Besitz, werden aber von mehreren Familien gemeinschaftlich bestellt. Die Finca Sonador ist Mitglied im costaricanischen Kooperativenverband CoopeAgri. Die Genossenschaft CoopeAgri existiert seit 1962 – seit ihrer Gründung baut sie auch Kaffee an. Aktuell sind über zehntausend Mitglieder organisiert, CoopeAgri besitzt die größte Kaffeefabrik Costa Ricas und produziert rund 10% der gesamten Kaffeeproduktion des Landes. 

Das Land Costa Rica

Im Herzen Lateinamerikas liegt die kleine Republik Costa Rica. Die Bevölkerung von rund 4 Millionen Menschen besteht zu fast 95 % aus Nachfahren europäischer Einwanderer. Die übrigen 5% sind indigene, afrikanische und asiatische Minderheiten. Die Hauptstadt des Landes ist San José mit einer Einwohnerzahl von rund 313.000. Costa Rica ist seit 1821 unabhängig und im Jahre 1949 wurde das Militär per Verfassung abgeschafft. Ende des 20. Jh. versicherte das Land angesichts anhaltender Bürgerkriege in Zentralamerika kontinuierlich die dauernde, aktive und unbewaffnete Neutralität des Landes, was Costa Rica den Namen „Schweiz Mittelamerikas“ einbrachte. Heute ist Costa Rica der zweitgrößte Bananenexporteur der Welt. Der Plantagenanbau befindet sich hauptsächlich an der Karibikküste um die Hafenstadt Limón. Trotz weitreichender Förderungen des Bananenanbaus steht Kaffee als Exportprodukt an erster Stelle. Die Landwirtschaft ist heute wie früher von Subsistenzwirtschaft geprägt. Vor allem der Tourismus ist neben dem Agrarsektor wichtigster Wirtschaftszweig des Landes. Aufgrund von hoher Inflation und wirtschaftlicher Instabilität in Costa Rica ist die Situation von Coopecañera oft schwierig. Mit dem Engagement des Fairen Handels können die negativen Einflüsse der Instabilität Costa Ricas auf die Kooperative in Grenzen gehalten werden. Abnahme- und Zahlungsgarantien in Kombination mit fairen Preisen sind für das Fortbestehen der Kooperative von großer Bedeutung.

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