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Feinster Kaffee aus Fairem Handel für Genießer

Demokratische Republik Kongo

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Die Kooperative SOPACDI

Die Region um den See Kivu war und ist wie viele andere Gebiete des Kongos von jahrelangem Krieg und Ausbeutung getroffen und gezeichnet. Viele flüchteten aus der östlichen Region des Landes und die geblieben sind, hatten durch die kriegsbedingte Isolierung keine andere Wahl als ihren Kaffee an Schmuggler weiterzuverkaufen. 2003 schloss sich eine kleine Gruppe Kaffeebauern zusammen, um zukünftig gemeinsam hochwertigen Arabica-Kaffee zu produzieren und zu vermarkten. Der Verkauf der edlen braunen Bohnen war den Bauern eine Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Mittlerweile sind über 3.600 Bauern Mitglied der Kooperative, die bereits große Erfolge erzielen konnte.
Der Kaffee wird nun erstmals ohne Zwischenhändler direkt verkauft. Mit der Fairhandelsprämie wurden schon Abdeckungen für die Hütten der Bauern gekauft. Denn in der Regenzeit haben die Familien oft Schwierigkeiten, ihre Häuser trocken zu halten. Ein besonderer Erfolg ist der Bau einer eigenen Nassverarbeitungsanlage. Sie ist die Einzige in
der Region und bietet den Bauern so die Möglichkeit, den Kaffee selbst und professionell aufzubereiten. Auf diese Weise schafft es die Kooperative durch den Verkauf ihres Spezialitätenkaffees eine bessere Zukunft für die Bewohner rund um den Kivu-See zu schaffen.
 

Die demokratische Republik Kongo

Die demokratische Republik Kongo liegt in Zentralafrika am Äquator und grenzt an neun Länder und den Atlantik. Das Land ist geprägt durch seine vielfältige Landschaft – vom tropischen Feuchtklima in den Regenwäldern, bis zu bergigem Hochland und trockenen Savannen.
Durchzogen wird das Land vom zweitgrößten Fluss des afrikanischen Kontinents, dem Kongo. Er hat eine Länge von 4374 Kilometer und trägt genug Wasser um die umliegende Flora und Fauna zu versorgen. Rund zwei Drittel der Landesfläche sind von Tropischem Regen- und Höhenwald bedeckt. In höheren Lagen in Äquatornähe gibt es vor allem Bergregenwald und Nebelwald. Nördlich und Südlich der Wälder erstreckt sich ein 200 bis 500 Kilometer breiter Streifen Feuchtsavanne, der schließlich in die Trockensavanne übergeht. Das Kongobecken, was mit seinen tropischen Wäldern rund 60% Fläche des Landes ausmacht, ist in allen Richtungen von Bergzügen zwischen 500 und 1000 Meter Höhe begrenzt. In den Hochgebirgen des Landes mit bis zu über 5000 Metern liegen Bodenschätze wie Kupfer, Erdöl und Uran begraben.
In dem zweitgrößten Staat Afrikas, mit einer Fläche von rund 2.344.885 km² (das entspricht 6,6 Mal die Größe Deutschlands), leben etwa 70 Millionen Menschen. Jahrzehntelange Misswirtschaft, extreme Korruption und jahrelange Bürgerkriege machten den Kongo, der kurz nach seiner Unabhängigkeit von der kolonialen Herrschaft Belgiens Anfang der 60er Jahre eines der wirtschaftlich am höchsten entwickelten Länder Afrikas war und über die größten Naturreichtümer des Kontinents verfügt, zu einem der ärmsten Länder der Welt. Gebeutelt von den Kriegen und Naturschwankungen fehlt es an Schulbildung, Essen, Unterkünften und medizinischer Versorgung.
Geld zu verdienen ist für die Einheimischen schwer. Fast zwei Drittel der erwerbstätigen Bevölkerung ist in der Landwirtschaft tätig. Die flächenmäßige Nutzung zum landwirtschaftlichen Anbau ist jedoch gering, macht aber dennoch mehr als die Hälfte des Bruttoinlandproduktes aus. Typische Agrarprodukte sind Maniok, Zuckerrohr, Kaffee, Palmöl, Kautschuk und Bananen. Doch die Produktion von Nahrungsmitteln reicht für den Eigenbedarf nicht aus, sodass das Land diese importieren muss.
 

 

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